Jeden ersten Donnerstag im Monat, 16 - 18 Uhr: Büchersprechstunde in der Eutiner Landesbibliothek
Sie haben alte und wertvolle Bücher in Ihrem Besitz, über die Sie mehr erfahren wollen? Kommen Sie in unsere Büchersprechstunde und lassen Sie Ihre Schätze begutachten und bewerten. Wir geben gerne Tipps zur Identifizierung und eventuell notwendigen Restaurierung.
Dieser Service ist kostenfrei.
Öffentlicher Abendvortrag.
Der Eintritt ist frei.
Der Vortrag ersetzt das ursprünglich geplante “ELB im Gespräch” am 28. März 2026 und wird gemeinsam mit den Freunden der Eutiner Landesbibliothek e.V. veranstaltet.
Zu einer besonderen Veranstaltung lädt die Eutiner Landesbibliothek am Donnerstag, 26. März 2026 um 19 Uhr ein. „Die Schweizer Reise des Eutiners Christian Cay Lorenz Hirschfeld im Jahre 1765-67“ lautet der Titel des Abendvortrags, den die beiden Schweizer Wissenschaftler Hanspeter Marti und Karin Marti-Weissenbach im Rahmen eines vierwöchigen Forschungsprojektes mit Beständen der Reiseliteratursammlung der Bibliothek halten. Denn in der Reiseliteratur zur Schweiz treffen sich Begeisterung und kritische Wahrnehmung deutscher Reisender, und das von ihnen entworfene Bild der Schweiz ist dementsprechend von Kontrasten geprägt.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht der in der Umgebung Eutins geborene Christian Cay Lorenz Hirschfeld. Er gehörte als ganz junger Mann zum kleinen Gefolge der beiden Prinzen Wilhelm August (1753–1774) und Peter Friedrich Ludwig (1755–1829), den Söhnen von Georg Ludwig von Schleswig-Holstein-Gottorf, die nach dem Tod beider Eltern unter der Vormundschaft des Lübecker Fürstbischofs Friedrich August sowie der russischen Kaiserin Katharina II. standen. Das Erstlingswerk Hirschfelds „Das Landleben“ stilisiert die Lebensform eines Kreises von Berner Patriziern zum Ideal.
Dr. Hanspeter Marti ist Leiter der Arbeitsstelle für kulturwissenschaftliche Forschungen (AKF) in Engi, Kanton Glarus, Schweiz. Sein Hauptforschungsgebiet ist die frühzeitliche Universitätsgeschichte deutschsprachiger Länder, insbesondere das Disputationswesen.
Lic. Karin Marti-Weissenbach ist Mitarbeiterin der AKF und beschäftigt sich vor allem mit Schweizer Geschichte (ca. 440 Artikel für das Historische Lexikon der Schweiz) sowie mit Regionalgeschichte des Kantons Glarus. Beide unterhalten seit 35 Jahren wissenschaftliche Beziehungen zum Baltikum und zu Schleswig-Holstein.
Vortragskonzert und Lesung mit Prof. Dr. Axel E. Walter (Vortrag), Lidwina Wurth (Lesung und Gesang) und Ulf Dressler (Oud)
Was verbindet den Homer-Übersetzer mit der Titelfigur einer Oper und einer der bekanntesten Figuren aus der Erzählung Tausend und eine Nacht? Johann Heinrich Voß hat in der Zeit von 1781 bis 1785 die erste Übersetzung von Antoine Gallands Werk Les mille et une nuit erstellt. Es war das einzige Werk erzählender Prosa, das Voß jemals veröffentlicht hat. Abu Hassan und Ali Baba sind Titelfiguren einiger Geschichten aus dem Werk. Ob Carl Maria von Weber die Geschichten bei einem Besuch bei Voß kennen gelernt hat, ist leider nicht bekannt, dass er jedoch die Ausgabe von Voß kannte, ist nicht auszuschließen. Erleben Sie einen Abend mit zwei wunderbaren orientalischen Märchen gelesen von Lidwina Wurth (auch Gesang), umrahmt mit Liedern und Instrumentalmusik für die arabische Laute Oud gespielt von Ulf Dressler. Prof. Dr. Axel E. Walter gibt eine Einführung in Voß’ Übersetzung. 2026 ist ein besonderes Voß-Jahr, in dem der 275. Geburtstag, der 200. Todestag von Johann Heinrich und der 270. Geburtstag von Ernestine Voß zusammentreffen – Grund genug für die Johann-Heinrich-Voß-Gesellschaft, das Ostholstein-Museum Eutin und die Eutiner Landesbibliothek, dieses ganz besondere Vortragskonzert nach seiner Erstaufführung im August 2019 noch einmal neu aufzulegen.
Der Eintritt kostet 10 €. Wir bitten um Sitzplatzreservierung unter Tel. 04521-788-770 oder per E-Mail an info@voss-gesellschaft.
Am 12. April 2026 um 17 Uhr lädt die Eutiner Landesbibliothek im Seminarraum zum Vortrag mit Buchvorstellung des Spiegel-Bestsellers „Die wahre Geschichte der Germanen“ mit dem Autor Karl Banghard ein. Auf anschauliche und unterhaltsame Weise führt Banghard in seinem Vortrag zu verschiedenen Schlüsselmomenten der germanischen Geschichte. Anhand archäologischer Funde quer durch Europa zeigt er auf, dass die Germanen keineswegs die wilden, ungehobelten Haudegen waren, sondern gibt Einblicke in die tatsächliche vielfältige Lebenswelt der germanischen Stämme, erzählt über deren erstaunliche Mobilität und den Alltag fernab der Schlachten. Denn nur allzu oft prägte der römische Blick die Schriftquellen und die Archäologie, oder das Germanentum wurde andererseits verbrämt und ideologisch genutzt. So erfahren die Zuhörer viele interessante Geschichten, z. B. die einer germanischen „Fachärztin“ für Gehirnchirurgie im dänischen Kassø, wie Voodoo und germanische Religion zusammenhängen, was germanischer Alltag auf Amrum bedeutete – und welche heiße Spur nach Afrika führt.
Karl Banghard ist Prähistoriker und Direktor des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen im Teutoburger Wald. Er weiß aus praktischer Erfahrung, wie sehr die Germanen immer wieder zur Identitätsfindung missbraucht wurden. Mit seinem Buch will er helfen, das Bild von Arminius und seine Zeitgenossen von Verzerrungen zu befreien und endlich „Die wahre Geschichte der Germanen“ zu erzählen.
Der Vortrag wird gemeinsam mit den Freunden der Eutiner Landesbibliothek e.V. und dem Freundeskreis Schloss Eutin e. V. veranstaltet. Der Eintritt ist frei.
Öffentlicher Abendvortrag
Veranstaltet gemeinsam mit den Freunden der Eutiner Landesbibliothek e. V
Öffentlicher Abendvortrag
Veranstaltet gemeinsam mit den Freunden der Eutiner Landesbibliothek e. V
Öffentlicher Abendvortrag
Veranstaltet gemeinsam mit den Freunden der Eutiner Landesbibliothek e. V.
Das Programm finden Sie auf der Webseite der Universitätsgesellschaft