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Signatur: K 8
Die allerneueste Sächsische Herculisca, Deren wundersame Lebens-Begebenheiten dem galanten Frauenzimmer nach ihrer wahren und unverfälschten Beschaffenheit vorgestellet werden von Ihr selbst. - Breslau u. Leipzig: [Seidel] 1753. 180 S.
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Erzählt wird die höchst unwahrscheinliche Geschichte von Herculisca, beginnend mit den Eltern Hercule und Coelestine, deren Vermählung und der Geburt der Heldin. Früh verwaist, begibt sich Herculisca auf Reisen, erleidet mehrfachen Schiffbruch und wird an merkwürdige Inseln getrieben - etwa eine zwischen Hamburg und Amsterdam, die von wilden Menschen und Elefanten bevölkert ist. - »Höchst seltener, ziemlich zahmer Avanturière-Roman, nur gegen Ende einiges Anstößige. ... Die Verfasserin unterzeichnet sich am Schluß als: "gebohrnes Fräulein von der Mühle in Sachsen, verwitwete Becherin, von Tiefenstolzin, einige Zeit gewesene Frau des (Schiffs-Cptns) Terraponta, nachherige von neuest gewordene Frau und noch jetzige verwitwete von Tiefenstolzin."« (Hayn-G.)