Katalog Reiseliteratur - unscharfe Suche

Signatur: K 553
Kausch, Johann Joseph von:
Kausch's Schicksale. Nebst mannigfaltigen Abschweifungen und einer Beilage. - Leipzig: Voß und Compagnie 1797. [1] Bl., XII S., [1] Bl., 322 S. Mit Frontispiz.

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Seine Autobiographie schrieb der schlesische Arzt Johann Joseph Kausch (1751-1825) als Rechtfertigung nieder. 1795 wurde er wegen seiner »Nachrichten über Schlesien« in einen Prozess verwickelt, bei dem der damalige Petrikauer Kriegsrat Zerboni sein Rechtsberater war. Zusammen mit Zerboni, Hans Heinrich Ludwig von Held, Christian Jakob Contessa, Ignaz Aurelius Feßler und August Wilhelm von Leipziger wurde er der Mitgliedschaft in einem Geheimbund verdächtigt und zwei Monate in der Festung Spandau eingekerkert, bevor sich seine Unschuld herausstellte. Dennoch wurde er aus Preußen verbannt. Die Autobiographie wird ergänzt durch »Kauschs Briefe an den Einsiedler Gerund« (Berlin 1798).
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Reiseorte: Deutschland; Polen; Schlesien; Niederschlesien; Breslau; Anhalt; Halle (Saale); Österreich; Wien; Preußen; Berlin; Spandau