Katalog Reiseliteratur - Expertensuche

Signatur: Ly 609
Kirsch, Maximilian:
Im Lastkraftwagen von Berlin nach Ispahan. Deutsches Nachkriegserleben im Orient von Max Kirsch ("Fremdenlegionär" Kirsch). Mit einem Bildnis des Verfassers, 64 Abbildungen nach Photographien und einer Karte. - Berlin u. Leipzig: K. F. Koehler 1927. 259 S. Mit 64 Fotos u. 1 gef. Karte.

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Max Kirsch stammte aus Elsaß-Lothringen, das nach dem Ersten Weltkrieg an Frankreich kam. Da seine Offizierslaufbahn beendet war und ihm seine bürgerliche Tätigkeit als Geschäftsführer einer Automobilfirma nicht gefiel, übernahm er 1924 aus Abenteuerlust den Auftrag, eine Gruppe von acht deutschen Ingenieuren nach Isfahan im Iran zu bringen, wo eine deutsche Tuchfabrik aufgebaut werden sollte. Da die Sowjetunion ein Durchreisevisum verweigerte, fuhr die Gruppe mit einem Mercedes und einem NAG-Lastwagen durch Südosteuropa (Wien - Budapest - Belgrad - Sofia - Konstantinopel) und Anatolien, Kurdistan, Irak und Persien über Teheran nach Isfahan. Die Schilderung ist zeittypisch deutsch-patriotisch, jedoch nicht oberflächlich.
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Reiseorte: Südosteuropa; Ungarn; Serbien; Belgrad; Bulgarien; Türkei; Konstantinopel; Anatolien; Kurdistan; Irak; Iran; Iran (Altertum); Mosul; Bagdad; Teheran; Isfahan